Blick zurück

Wie der Titel der Seite verspricht – ein Blick zurück, nämlich auf frühere Ausstellungen der Gruppe.

 

Die zweite Ausstellung von plan   fand statt im Dezember 2017 in den wunderbaren Räumen des Künstlerforums Bonn –

„Die Welt geht in Stücke, Kunst aufs Ganze.“

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 – wieder mit zwei Gästen aus Spanien, Josep Vallribera und Jaume Rocamora.

Ein paar Bilder von der Vernissage am 8. Dezember 2017 und danach auch Bilder dieser Ausstellung.

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Zuerst die Vernissage, eröffnet mit einer akustischen Einstimmung von Marta Stencel – hier singend auf der Empore:

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Ihr Lied (Melodie von Frère Jacques):

Ja entzwei und ja in Stücke
geht die Welt, unsre Welt

Macht sie wieder heil(e)
immerhin zum Teil(e):

Unsre Kunst,
Ja, die Kunst.

Einen einleitenden Überblick über die versammelten Werke gab anschließend Susanne Grube, Leiterin des Künstlerforums (rechts im Bild).

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Die Vernissage war – trotz widrigen Wetters – gut besucht. Am Ende wurde gar der Weißwein knapp. Dank der wunderbaren Saxophon-Stücke von Ursula Collas blieb die Stimmung aber dennoch gelöst.

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Zur Ausstellung:
Das erste Werk, was beim Hereinkommen zu sehen ist, sind die „Schneeblätter
(Fulles de neu)“ von Jaume Rocamora – in angefeuchtete Papiermasse gepresste Strukturen.

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Gegenüber Hans-Gerd Weises Installation „Der Gabentisch – Die Pflicht zur Mobilität, zur Flexibilität… für Kinder, für Erwachsene, für die Kunst...“

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An der rechten Wand die Acrylbilder von Marta Stencel, davor auf Tischen das gemeinsame Format für alle Beteiligten, eine blaue Kachel.

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An der linken Wand Yung PricksTaxonomie des Weingummi“.

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Im großen Raum zentral Rainer Maria Jaenickes Installation „Damen-herrenloser Trolley auf der Domplattehier in einem Blick von oben.

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An der Kopfwand „Beobachtung I und II“ von Josep Vallribera, 13 beschriftete und signierte Fotos – hier nur ein Ausschnitt.

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Auf der Wand gegenüber Bilder aus der aktuellen Serie
Stunde Null“ von Harald Klemm.

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In der höchsten Ecke des Raums die Installation „Riss & Linie“ von Alex Studthoff.

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An der linken Wand die Installation „In Stücken.Im Zwielicht“ von Wolfseule aus Berlin.

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Schließlich – letzte Station in der unteren Etage – eines von vielen Fotos aus der Bilderfolge (mit Tönen) „verbraucht, zergangen, in Stücken: wird Bild“ von Alex Studthoff. Sie läuft im Medienraum – 3 Minuten 35 Sekunden lang – in einer Endlosschleife.

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In der oberen Etage fällt der Blick zuerst auf  die „Arbeiten 2016/2017“ von Ulf Umlauff.

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An der langen Wand „Die Reise nach Combray“ – Sammelbilder von Joseph Schnorrenberg, ergänzt durch ein objet trouvé (im Vordergrund).

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An der Wand gegenüber von Ulf Umlauff die Acrylbilder von Siegfried Bernhard Collas – hier zwei von vielen Bildern:

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Im ‚Separée‘ die Fotoreihe „Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ von Alfred Schädlich. Er durchleuchtet drei emblematische deutsche Kirchengebäude – im Bild
St. Moritz in Augsburg.

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Schließlich, in einer Ecke, „Kreuz & Schleier“ von Alex Studthoff – eine Art Installation mit ein paar Hintergedanken.

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Und jetzt zurück ins Jahr 2015…

… zur ersten Ausstellung der Gruppe – vom 6. bis zum 27. September 2015 im Künstlerforum Bonn – mit dem Titel

égalité – pas du tout

4-Montage-plan B.400pEs stellten aus:
Siegfried Bernhard Collas
Rainer Maria Jaenicke
Harald Klemm
Jaume Rocamora
Alfred Schädlich
Joseph Schnorrenberg
Marta Stencel
Alex Studthoff
Josep Vallribera
Hans-Gerd Weise
Wolfseule
Yung Prick

 

Der gedankliche Hintergrund zum Titel

Gleich sind die Menschen im Geborenwerden, im Leben und sich paaren wollen, im Schlafen, Träumen, im Sterben. Ansonsten eher nicht oder zumindest sehr viel weniger – je nachdem, wohin man schaut. Gleichheit ist eine schöne alte Idee, aber aktuell nicht wirklich beliebt.

Für plan B der Ausgangspunkt, sich mit dieser Utopie in den verschiedensten Ausformungen zu befassen – mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln: malerisch und installativ, mit Video, Grafik, Papierarbeiten, Fotografie und Tönen.

Im Folgenden ein paar Bilder – in zufälliger Reihenfolge. Und am Ende der Ausstellungskatalog als PDF. (Wie gedruckt, also auch mit – wenigen – Leerseiten.)

Der gedruckte Katalog lässt sich in der Ausstellung erwerben.

Aber jetzt die Bilder:

Josep Vallribera (Pobla de Benifassà, Spanien) –
aus der Mappe claustrofobia inesperada (2014)

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Marta Stencel (Köln) –
Selbstportraits sind nicht gleich Selfies (2015)

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Joseph Schnorrenberg (Bonn) –
Sammelbilder – Die Reise nach Combray

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Rainer Maria Jaenicke (Bornheim) –
Leeres Schlauchboot (2015)

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Harald Klemm (Köln) –
F_G_B  (2015)

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Siegfried Bernhard Collas (Köln) –
Guantanamo (2011)

Collas.Guantanamo Akryl  36 x 48 (21x16)

Jaume Rocamora (Tortosa/Spanien) –
Una caja negra (2015)

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Wolfseule (Berlin) –
Ein Code ist ein Code ist ein Bild (Töne mit Bildern, 2015)
Wolfseule.IMG_2740

Alfred Schädlich (Köln) –
Gleichheit – Eine Fotodokumentation (2015)

Schädlich.t4o

 

Yung Prick (Bonn) –
I know Islam (2012)

I know Islam (2013)

Hans-Gerd Weise (Köln) –
Horizont – Schwarz-Weiß / Tanzaku (2015)

Tanzaku.ULT

Alex Studthoff (Bad Honnef) –
Seelenquell (Video-Schattenspiel, 2015)

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Wer den Ausstellungskatalog (in PDF-Form) ansehen möchte, der klicke bitte hier:

katalog-egalite

Und schließlich ein paar Worte und Bilder zur Vernissage – hier:

 

Die Vernissage war gut besucht, wenn auch nicht von Bonner MedienvertreterInnen. Ob wir darüber froh oder enttäuscht sein sollten? Wer weiß.
Im großen Raum des Künstlerforums sah es kurz nach 12.00 Uhr an diesem Sonntag (für eine wahrscheinlich 125stel Sekunde) so aus:

01.800
Zur Begrüßung gab es (einigermaßen) einfühlende Worte, egalitäre Happen – Baguette-Scheibchen mit Margarine und Kaviar oder wahlweise Zwieback mit Pflaumenmus – und eine ganz wunderbar gesungene Einstimmung aufs Thema von Marta Stencel.

Zuerst ein Foto der Happen:
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Dann ein Foto der singenden Marta (ganz rechts im Bild).

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Was sie gesungen hat – „mit Bauchschmerzen“, weil in Polen geboren, von dort geflohen und jetzt eher Europäerin als Deutsche – auf die eher schleppende Melodie der deutschen Nationalhymne:

Zwei Ströphlein für Marta

Gleichheit wäre schön zu haben
ist sie aber leider nicht
weil wir alle so verschieden
schon bei Sonnenbrillen sind.

Gleichheit, Gleichheit, Gleichheit, Gleichheit
wär ja wirklich wunderbar
Doch die Freiheit, Freiheit, Freiheit
Ist uns lieber – offenbar.

Damit war die Ausstellung eröffnet und jede/r konnte schauen, tun (oder lassen).
Noch zwei, drei Bilder:

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