Willkommen…

…bei der Kunstgruppe   plan BplanB_LogoSWRGB

siehe auch   plan B auf Facebook

plan B wurde im Jahr 2013 von KünstlerInnen aus dem Raum Bonn/Köln gegründet.

Im fünften Jahr des Bestehens der Gruppe arbeiten dreizehn Künstler*innen mit – wenn auch nicht bei jeder Gelegenheit.

Aktuell (und noch bis zum 7. Oktober 2018) ist in Bad Godesberg im Haus an der Redoute die dritte gemeinsame Ausstellung zu sehen – hier das Plakat:

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An der Vernissage und der Ausstellung konnte Marta Stencel leider nicht teilnehmen, sonst käme hier ein Bild, wie sie den (inzwischen eigentlich obligatorischen) ‚Song‘ zur Ausstellungseröffnung mit Leben füllt. Der Text (zur Melodie: Alle Vögel sind…) findet sich im Heft zur Ausstellung.

Stattdessen nur ein Bild der Eröffnung, dieses:

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Erklärend dazu:
Bei Ausstellungen von Künstlergruppen stellt das Haus an der Redoute (i.e. die Stadt Bonn) kein Stehpult und keine Verstärkeranlage zur Verfügung; und so musste die Begrüßung von der Klappleiter hinunter aufs Publikum regnen.

(Unter der Leiter – übrigens – der improvisierte und sehr dumpfe Gong, der das Publikum zur Eröffnung rief, also nicht etwa eine Auffangschale für triefende Worte.)

So verschiedenartig die Mitglieder von plan B arbeiten, so vielfältig sind auch die ausgestellten Arbeiten.

Das ist schon im Heft zur Ausstellung zu sehen, auch wenn sich darin fast nichts von den zu sehenden Werken findet (deshalb Heft zur und nicht Katalog der Ausstellung).

Dieses Heft hier als PDF:     übrigens-heft-online

Aber jetzt zu den ausgestellten Arbeiten.

Es beginnt mit Wolfseules interaktiver Collage namens „Ach, nichts“ (2018), einmal in Gänze, einmal im Ausschnitt.

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Und springt zu Joseph Schnorrenbergs „Die Reise nach Combray“ – ausgewählte Sammelbilder  (digitale Collagen) aus den Jahren 2014-2018 – kombiniert mit einem objet trouvé.

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Josep Vallribera hat zum einen eine Arbeit aus dem Jahr 2015 – „Poesía central“ – in Beziehung gesetzt zu einem Gedicht von Jean Serra mit dem immer noch und immer wieder aktuellen Thema Europa.  Daneben zwei neue Arbeiten aus 2018 – “ Tú no – tú sí“ (Du ja – Du nein) und „Pluja y vent“ (Regen und Wind).

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Weiter zu Hans-Gerd Weises Rauminstallation mit Leuchtkästen namens
„Licht-Bilder – Licht-Signaturen – Licht-Blicke“ (2018)

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Marta Stencel kann an dieser Ausstellung nicht teilnehmen, aber ihren Platz dort hat sie schon:

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Von Jaume Rocamora ist neben den beiden „Fulles de neu/Schnee-Blättern“ (2017) dieses Werk aus der „Serie Rietveld“ zu sehen:

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Harald Klemm zeigt (neben drei Arbeiten aus 2018) ein
Triptychon von 1997 – „Global“.
Hintergrund für die Auswahl: Die globalen Themen und Probleme von 2018 sind auch die von 1997 – nur weiter verschärft inzwischen.

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Rainer Maria Jaenicke hat – unter anderem – die Installation „Einkaufstrolley mit Kunstobjekt“ kombiniert mit Fotografien und einer Fotomontage zu „tabula artis“.

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Von Siegfried Bernhard Collas sind – neben anderen – Werke aus seiner Serie „Gesichter der Macht“ zu sehen.

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Ulf Umlauff zeigt „Collagen ohne Titel“, geerdet mit einem Objekt.

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Schließlich und endlich Alex Studthoff, der unter anderem in zwei Installationen die immer weiter zunehmende Privatisierung unseres Lebensraums („Private property“) und Chemnitz im Spätsommer ’18 kommentiert.

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Zuerst die Vernissage, eröffnet mit einer akustischen Einstimmung von Marta Stencel – hier singend auf der Empore:

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Ihr Lied (Melodie von Frère Jacques):

Ja entzwei und ja in Stücke
geht die Welt, unsre Welt

Macht sie wieder heil(e)
immerhin zum Teil(e):

Unsre Kunst,
Ja, die Kunst.

Einen einleitenden Überblick über die versammelten Werke gab anschließend Susanne Grube, Leiterin des Künstlerforums (rechts im Bild).

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Die Vernissage war – trotz widrigen Wetters – gut besucht. Am Ende wurde gar der Weißwein knapp. Dank der wunderbaren Saxophon-Stücke von Ursula Collas blieb die Stimmung aber dennoch gelöst.

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Zur Ausstellung:
Das erste Werk, was beim Hereinkommen zu sehen ist, sind die „Schneeblätter
(Fulles de neu)“ von Jaume Rocamora – in angefeuchtete Papiermasse gepresste Strukturen.

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Gegenüber Hans-Gerd Weises Installation „Der Gabentisch – Die Pflicht zur Mobilität, zur Flexibilität… für Kinder, für Erwachsene, für die Kunst...“

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An der rechten Wand die Acrylbilder von Marta Stencel, davor auf Tischen das gemeinsame Format für alle Beteiligten, eine blaue Kachel.

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An der linken Wand Yung PricksTaxonomie des Weingummi“.

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Im großen Raum zentral Rainer Maria Jaenickes Installation „Damen-herrenloser Trolley auf der Domplattehier in einem Blick von oben.

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An der Kopfwand „Beobachtung I und II“ von Josep Vallribera, 13 beschriftete und signierte Fotos – hier nur ein Ausschnitt.

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Auf der Wand gegenüber Bilder aus der aktuellen Serie „Stunde Null“ von Harald Klemm.

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In der höchsten Ecke des Raums die Installation „Riss & Linie“ von Alex Studthoff.

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An der linken Wand die Installation „In Stücken.Im Zwielicht“ von Wolfseule aus Berlin.

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Schließlich – letzte Station in der unteren Etage – eines von vielen Fotos aus der Bilderfolge (mit Tönen) „verbraucht, zergangen, in Stücken: wird Bild“ von Alex Studthoff. Sie läuft im Medienraum – 3 Minuten 35 Sekunden lang – in einer Endlosschleife.

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In der oberen Etage fällt der Blick zuerst auf  die „Arbeiten 2016/2017“ von Ulf Umlauff.

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An der langen Wand „Die Reise nach Combray“ – Sammelbilder von Joseph Schnorrenberg, ergänzt durch ein objet trouvé (im Vordergrund).

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An der Wand gegenüber von Ulf Umlauff die Acrylbilder von Siegfried Bernhard Collas – hier zwei von vielen Bildern:

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Im ‚Separée‘ die Fotoreihe „Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ von Alfred Schädlich. Er durchleuchtet drei emblematische deutsche Kirchengebäude – im Bild
St. Moritz in Augsburg.

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Schließlich, in einer Ecke, „Kreuz & Schleier“ von Alex Studthoff – eine Art Installation mit ein paar Hintergedanken.

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Ein genauer Eindruck entsteht aber nur durch den BESUCH der Ausstellung.

Geöffnet

DI – FR       15.00 bis 18.00 Uhr
SA               14.00 bis 17.00 Uhr
SO               11.00 bis 17.00 Uhr

Finissage am Samstag, 30. Dezember, ab 14.00 Uhr mit Künstlerführungen

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Zurück ins Jahr 2015:

Die erste Ausstellung der Gruppe – vom 6. bis zum 27. September 2015 im Künstlerforum Bonn – trug den Titel

égalité – pas du tout

4-Montage-plan B.400pEs stellten aus:
Siegfried Bernhard Collas
Rainer Maria Jaenicke
Harald Klemm
Jaume Rocamora
Alfred Schädlich
Joseph Schnorrenberg
Marta Stencel
Alex Studthoff
Josep Vallribera
Hans-Gerd Weise
Wolfseule
Yung Prick

 

Der gedankliche Hintergrund zum Titel

Gleich sind die Menschen im Geborenwerden, im Leben und sich paaren wollen, im Schlafen, Träumen, im Sterben. Ansonsten eher nicht oder zumindest sehr viel weniger – je nachdem, wohin man schaut. Gleichheit ist eine schöne alte Idee, aber aktuell nicht wirklich beliebt.

Für plan B der Ausgangspunkt, sich mit dieser Utopie in den verschiedensten Ausformungen zu befassen – mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln: malerisch und installativ, mit Video, Grafik, Papierarbeiten, Fotografie und Tönen.

Im Folgenden ein paar Bilder – in zufälliger Reihenfolge. Und am Ende der Ausstellungskatalog als PDF. (Wie gedruckt, also auch mit – wenigen – Leerseiten.)

Der gedruckte Katalog lässt sich in der Ausstellung erwerben.

Aber jetzt die Bilder:

Josep Vallribera (Pobla de Benifassà, Spanien) –
aus der Mappe claustrofobia inesperada (2014)

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Marta Stencel (Köln) –
Selbstportraits sind nicht gleich Selfies (2015)

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Joseph Schnorrenberg (Bonn) –
Sammelbilder – Die Reise nach Combray

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Rainer Maria Jaenicke (Bornheim) –
Leeres Schlauchboot (2015)

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Harald Klemm (Köln) –
F_G_B  (2015)

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Siegfried Bernhard Collas (Köln) –
Guantanamo (2011)

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Jaume Rocamora (Tortosa/Spanien) –
Una caja negra (2015)

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Wolfseule (Berlin) –
Ein Code ist ein Code ist ein Bild (Töne mit Bildern, 2015)
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Alfred Schädlich (Köln) –
Gleichheit – Eine Fotodokumentation (2015)

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Yung Prick (Bonn) –
I know Islam (2012)

I know Islam (2013)

Hans-Gerd Weise (Köln) –
Horizont – Schwarz-Weiß / Tanzaku (2015)

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Alex Studthoff (Bad Honnef) –
Seelenquell (Video-Schattenspiel, 2015)

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Wer den Ausstellungskatalog (in PDF-Form) ansehen möchte, der klicke bitte hier:

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Und schließlich ein paar Worte und Bilder zur Vernissage – hier:

 

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